Guarana – Der natürliche Wachmacher zum Fitnesstraining

Guarana ist ein natürlicher Wachmacher, welcher vornehmlich für längere Workouts verwendet wird. Guarana-Pulver hat eine Vielzahl an positiven Eigenschaften, bringt jedoch auch Nachteile mit sich.

Guarana: Wachmacher vom Amazonas
Guaraná ist eine Pflanzenart, die primär im Amazonasbecken zu finden ist. Die Pflanze trägt rote Kapselfrüchte, welche neben Fetten, Eiweißen und Stärke auch eine hohe Konzentration an Koffein aufweisen. Heute wird Guarana deshalb auch als Nahrungsergänzungsmittel. Durch seine Wirkungsweise wird es speziell beim Fitnesstraining immer beliebter.

guarana

Was Guarana bewirkt
Guarana wirkt in erster Linie belebend und in gewisser Weise aufputschend. Es unterdrückt zudem Durst sowie Hunger und auch eine fiebersenkende Wirkung wird der Frucht nachgesagt. Mit diesen Wirkungen geht ein gesteigertes Durchhaltevermögen, eine erhöhte Aufmerksamkeit sowie eine vorübergehende Erhöhung der Wachheit einher. Gleichzeitig kann Guarana jedoch auch diverse Nebenwirkungen auslösen. Dazu gehören etwa Reizbarkeit, Zittern, Schlafstörungen und Muskelschmerzen, aber auch Herzrasen, Kopfschmerzen oder Durchfall. Jedoch treten diese nur bei einem regelmäßigen Konsum von großen Mengen Guarana auf. Auch das ausbleibende Durstgefühl kann unter Umständen gefährlich werden.

Guarana im Vergleich zu Koffein und Co.
Guarana wird oft eine bessere Verträglichkeit und ein geringeres Risiko von Nebenwirkungen nachgesagt. Speziell im Vergleich zu Koffein und Taurin zeigen sich die Stärken von Guarana-Präparaten oder Energy-Drinks mit Guarana-Zusatz. In erster Linie sind das die magenschonenden Eigenschaften, welche im Gegensatz zu der Wirkung von Koffein stehen, welches die Magenschleimhäute schnell reizt und Sodbrennen verursacht. Zudem können Koffein und Taurin Probleme mit den Nieren auslösen, wohingegen Guarana vitalisierend wirkt, ohne die Organe zu belasten.

Ein Nachteil von Guarana ist jedoch der bittere Geschmack, während Koffein und Taurin vergleichsweise angenehm schmecken. Auch die Dosierung ist bei Guarana nicht ganz einfach. So ist schnell eine Überdosis erreicht, die üble Nebenwirkungen wie etwa Schlaflosigkeit haben kann. Hier ist das Koffein im Vorteil, da es leichter ist, die richtige Dosis zu erwischen und so das passende Level zu finden.

Guarana hat jedoch eine entscheidende Eigenschaft, welche zum Teil auch für die magenschonende Wirkung verantwortlich ist. Dabei handelt es sich um die enthaltenen Ballaststoffe und Gerbsäuren, welche dafür sorgen, dass das Koffein zeitverzögert ins Blut gelangt, wodurch ein plötzlicher Wirkungseintritt verhindert wird. Auch ein Umschwung von energiegeladen hin zu schlapp und müde, wie man ihn häufig nach der Einnahme von Koffein erlebt, ist bei Guarana unwahrscheinlich. Stattdessen vollzieht sich der Prozess sehr langsam und dementsprechend auch angenehmer für den Körper.

Vor- und Nachteile im Überblick

Vorteile:

  • Magenschonend
  • Ballaststoffe und Gerbsäuren enthalten
  • Längere Wirkungszeit

Nachteile:

  • Bitterer Geschmack
  • Schwer zu dosieren

Guarana ist als Wachmacher durchaus eine Alternative zu Koffein und Co. Speziell im Fitness-Bereich ist Guarana eine gute Möglichkeit, Energie zu tanken, ohne Schlappheit und eine gereizte Magenschleimhaut zu riskieren.

Bild: Geoff Gallice, flickr.com

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